Erkundung des Baugrundes - Voraussetzung für stabile Häuser

Wer sich mit der Errichtung eines eigenen Hauses beschäftigt, muss sich in erster Linie mit dem Standort auseinander setzen, da dies meist für Lebenszeit geplant ist.

Die Kenntnis der Verhältnisse im Untergrund bildet die Voraussetzung zur Errichtung eines stbilen Fundaments, das die Basis für ein haus zur langen Nutzung darstellt.  Für den Bauherren empfiehlt es sich, vor Beginn der Bautätigkeit ein Baugrundgutachten erstellen zu lassen. Mit dem Wissen über die Baugrundverhältnisse lassen sich auch mögliche Einsparungen in der Gesteltung der Fundamente, Versickerungsanlagen oder der Nutzung der geothermischen Energie erzielen.

Das trifft besonders bei der Erschließung neuer Baugebiete zu. Hier werden nicht nur für die Häuser Baugrunduntersuchungen notwendig, sondern auch die erforderlichen Erschließungsarbeiten brauchen Angaben zu den Verhältnissen im Boden.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im November 2015)

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Seismische Untersuchungen

Kontrollen im Baugrund verbessern die geotechnischen Kenntnisse

Die Kenntnisse der Verhältnisse im Untergrund von geplanten Baugruben und Gebäuden bildet die Voraussetzung zur Errichtung eines stabilen Fundamentes, das die Basis für ein stabiles Bauwerk zur langen Nutzung darstellt. Besonders in Gebieten, die bereits durch die menschliche Tätigkeit stark verändert wurden, liegen oft Baugrundverhältnisse vor, deren Kenntnis von entscheidender Bedeutung ist. Die Beschreibung der vorkommenden Bodenschichten basiert auf verschiedenen Untersuchungen. Das Verfahren der seismischen Erkundung stellt eine geophysikalische Methode zur Untersuchung des Baugrundes dar.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im Oktober 2014)

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Gewässerausbau in Delitzsch

Der Lober - natürliche Vorflut gegen den Grundwasseranstieg nach dem Bergbau

Die Einstellung des Braunkohlenbergbaus im mitteldeutschen Revier führt durch die eingestellte Wasserhaltung zum Wiederanstieg des Grundwassers. Die zum Teil über 100-jährige notwendige Sümpfung des Grundwassers für den Bergbau führte zu einem Absinken des natürlichen Grundwasserspiegels auch in entfernteren Bereichen. Die Lage der Stadt Delitzsch inmitten der bergbaulich genutzten Areale führte auch hier zu einem niedrigeren Grundwasserstand. Bei der Errichtung von Gebäuden wurde ein späterer Grundwasserwiederanstieg oft nicht berücksichtigt.Zur Verhinderung eines zu hohen Grundwasserstandes soll zukünftig der Lober als natürliche Vorflut genutzt werden.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im Oktober 2013)

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Geiseltalsee, Marina Mücheln

Hafenneubau an einem gefluteten Tagebaurestloch

Die FCB GmbH begleitet u. a. die Sanierung von ehemaligen Tagebaurestlöchern im mitteldeutschen Raum. Für die standsichere Gestaltung der Böschungssysteme entlang der zukünftigen Seenlandschaft ist die Bewertung der geotechnischen Verhältnisse von entscheidender Bedeutung. Seit den 1990er Jahren ist die FCB GmbH gutachterlich und mit geotechnischen Spezialuntersuchungen bei der bergbaulichen Sanierung des ehemaligen Tagebaukomplexes Mücheln, Kreis Merseburg-Querfurt, im Bundesland Sachsen-Anhalt tätig.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im Oktober 2012)

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Sicherung von Verkehrswegen und Baustellen mit fernüberwachten Messanlagen

Ein Aufgabenbereich der FCB GmbH ist die Messung, Erfassung und Auswertung von Porenwasserdruckänderungen in Böden und Kippenbereichen. Porenwasserdruckänderungen, die durch dynamische Belastung aus Fahrverkehr oder vibrationsintensiver Bautätigkeit auf setzungsempfindlichen Untergründen entstehen, zu registrieren und mit Grenzwerten abzugleichen, ermöglicht es, Verkehrswege oder gefährdete Baustellenbereiche rechtzeitig zu sperren und zu sichern.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im Oktober 2011)

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Industrielle Absetzanlage Böhlen

Messungen von Porenwasserdrücken

 

Die FCB GmbH betreut Messungen des Porenwasserdruckes im Untergrund. Porenwasserdrücke entstehen in Wasser erfülltem Boden, wenn durch äußere Belastungsänderungen die Spannungen zunächst durch das Wasser übertragen werden. Mit dem Abfluss des Wassers in angrenzende Hohlräume und Poren verlagern sich die Spannungen auf das Korngerüst.

Porenwasserdrücke können in Böden langzeitliche Setzungserscheinungen bewirken, die Verzögerungen von Baumaßnahmen nach sich ziehen.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im Oktober 2010)

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Markkleeberg

Einblick in den Südraumtunnel - Geotechniker Stefan Geß erklärt den Mitgliedern des Vereins Erdgeschichte den Aufbau der Deponie Cröbern.

 

Der Verein Erdgeschichte im Südraum Leipzig beschäftigt sich naturgemäß normalerweise mit etwas älteren Dingen – da wird häufig sogar in Jahrmillionen gerechnet. Anfang Juni 2010 drehte sich bei einer Exkursion der Vereinsmitglieder alles um ein noch recht junges „Erdbauwerk“ – die Deponie Cröbern.

Die gilt schon allein wegen ihres Standorts als durchaus ungewöhnlich: Sie ist die erste Deponie, die auf Kippengelände errichtet wurde. Schließlich sollte angesichts einer schon durch den Tagebau geschundenen Natur nicht noch zusätzlich unberührte Fläche dafür in Beschlag genommen werden.

(veröffentlicht in LVZ-Online am 04.06.2010)

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Kontrollen im Baugrund - die Basis für die Qualität eines Bauwerkes

Jeder Bauherr weiß, dass ein stabiles Fundament die Basis für ein sicheres Haus zur langen Nutzung darstellt. Damit Einflüsse aus dem Baugrund beherrscht werden, ist die Kenntnis über die Beschaffenheit und Eigenschaften der vorhandenen Bodenschichten von ausschlaggebender Bedeutung. Dazu kommen Kontrollen an Bauteilen, auf denen die weiteren Tragwerkskonstruktionen aufbauen. Werden hier Fehler zugelassen, kann es bis zum Verlust der Gebrauchstauglichkeit kommen.

Besonders in Gebieten, die bereits durch die menschliche Tätigkeit stark verändert wurden, liegen oft Baugrundverhältnisse vor, deren Kenntnis von entscheidender Bedeutung ist. Im Großraum Leipzig stellen vor allem die Kippenbereiche der ehemaligen Braunkohlengruben Problemzonen für die Bautätigkeiten dar.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im November 2009)

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Triaxialschergerät – Laborgerät für besondere Aufgabenstellungen

Jeder Bauherr weiß, dass ein stabiles Fundament die Basis für ein sicheres Haus zur langen Nutzung darstellt. Damit Einflüsse aus dem Baugrund beherrscht werden, ist die Kenntnis über die Beschaffenheit und Eigenschaften der vorhandenen Bodenschichten von ausschlaggebender Bedeutung. Dies gilt nicht nur für Gebäude und Bauwerke, sondern trifft auch auf Böschungen in Tagebauen, Ton- und Sandgruben zu.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im Dezember 2008)

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Autobahnbau auf Tagebaukippen im Südraum Leipzig

Die neu errichtete Südumgehung Leipzig im Zuge der Bundesautobahn A 38 (Göttingen - Leipzig) und die geplante Bundesautobahn A 72n (Chemnitz - Leipzig) verlaufen über viele Streckenkilometer auf ehemaligen, wiederverkippten Tagebauflächen. Der Baugrund besteht dort aus einem ca. 60 m mächtigen Kippensystem und ist der kompliziertesten geotechnischen Kategorie mit erhöhtem Risiko nach DIN 4020 zuzuordnen.

(veröffentlicht im Magazin Straße und Autobahn im Juli 2008)

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Leistungen für Neubauprojekte in Braunkohlegebieten

Die Tätigkeiten der FCB GmbH bestehen in der Gewinnung und Nutzung von geotechnischen und geowissenschaftlichen Kenntnissen, die für Stabilitätsuntersuchungen von Böschungen sowie in Tragfähigkeits- und Baugrunduntersuchungen benötigt werden. Nur mit diesen Untersuchungen ist eine gefahrlose Nutzung der Bergbaufolgelandschaften mit ihren Badeseen und Erholungsgebieten möglich.

(veröffentlicht im Magazin Umweltreport im März 2007)

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Abgeschlossenes Projekt

Geiseltalsee, Marina Mücheln - Hafenneubau an einem gefluteten Tagebaurestloch

Für die standsichere Gestaltung der Böschungssysteme entlang der zukünftigen Seenlandschaft ist die Bewertung der geotechnischen Verhältnisse von entscheidender Bedeutung. Die Marina Mücheln wurde aus städtebaulichen Prämissen in einem Gebiet planerisch entwickelt, welches aus geotechnischer Sicht die ungünstigsten Voraussetzungen beinhaltet ...

 

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